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Mount Everest für alle?!

Mount Everest für alle?!

Mount Everest für alle?!
von Anna E. Poth
Auch Menschen mit Vorerkrankungen träumen davon Berge zu besteigen – großer Traum
oder Leichtsinn? Und wie verhält sich das Covid-19-Virus in der Höhe? Ist es sicher jetzt in
Bergregionen zu reisen?
Ein Gespräch mit dem Reise- und Höhenmediziner Prof. Dr. med. Thomas Küpper der
RWTH Aachen. Thomas Küpper startete seine erste Expedition mit Studentinnen 2008 am
Mount Everest. Es folgten mehrere Expeditionen und Forschungsprojekte. Vorerkrankungen
bei Trekkern wurden auch damals schon festgestellt.
Im Hochgebirge sind vor allem Herz und Lunge besonders beansprucht. Wie lässt
sich eine Reise in diese Höhenlagen aber auch schon in die mitteleuropäischen Berge
mit Vorerkrankungen am Herzen realisieren?
Wir geben sehr pragmatische Tipps und Anweisungen. Die Patienten werden angehalten all
das, was wir mit Ihnen besprochen haben erst mal in einer sicheren Gegend
auszuprobieren. Beispielsweise am Matterhorn, da kann die Seilbahn einen möglichst
schnell wieder ins Tal bringen, bevor sie in eine Gegend fahren, wo das Krankenhaus sechs
Tage weg ist und es keinen Rettungsdienst gibt. So haben wir schon fast einen
experimentellen Angang an die Sache und enormen Zulauf und Erfolg gefunden. Und Toi
Toi Toi bis jetzt ist alles gut gegangen und alle sind gesund zurückgekommen.

Ende des Auszugs