Anna Engberg

Freelance Journalist, Wiesbaden

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Refresh: So gelingt die neue Optik

Zum Jahresbeginn stehen viele in den Startlöchern, auch in puncto Design: Wollen Gastronomen ihre Innenausstattung generalüberholen, stellen sich viele Fragen: Welche
Trends sind angesagt? Und wie gelingt ein neuer Look mit wenig Aufwand?

Text: Anna Engberg

Aus gastronomischer Sicht kommt der Gestaltung des Innenraums nebst Mo- biliar eine vitale Rolle zu: Passen neue, hochwertige Stühle oder Tische in Form und Farbenspiel nicht zum restlichen Konzept und Interieur, können sie schnell zur Fehlinvestition werden.

Einheitlichkeit im Farbkonzept

Dabei ist es unter Innenausstattern längst kein Geheimnis mehr, welche Kriterien gast- ronomische Betriebe bei der Neugestaltung und Anschaffung von Mobiliar beachten sollten: „Der Gastronom
muss ein ganzheitliches Konzept umsetzen und verkörpern, um es dem Gast erfolgreich verkau-
fen zu können“, weiß Sebastian Witting, Key Account Manager bei der GO IN GmbH in Landsberg am Lech, einem führenden Spezialisten für funktionales und designorientiertes Gastronomie-Mobiliar mit Showrooms in Berlin, Wien und Paris.

Tonangebend: Bodendecke und Wand

Ausschlaggebend seien primär die Farbge- bungen der großen Flächen, stellt Witting klar: „Alle weiteren Objekte richten sich der in der Farbfamilie und Materialzusammenstel- lung nach Bodendecke und Wand.“ Entspre- chend sei es die Aufgabe des gastronomi- schen Innenausstatters, den Gastronom darin zu unterstützen, mit neuen Elementen thementreu und stilsicher zu bleiben.

Refresh – neuer Look mit wenig Aufwand

Wer eine Generalüberholung für sein Restau- rant-Ambiente anstrebt, kann auch mit nur geringem Ressourceneinsatz eine effektive Wirkung erzielen: Die Farbwelt ist professio- nellen Innenausstattern zufolge der einfachs- te Weg, mit wenig Aufwand eine neue Optik zu kreieren: „Erreichen lässt sich das etwa mit einer neuen Wandfarbe oder anderen Farbakzenten, beispielsweise durch eine Überarbeitung der Tischplatten oder Neu- polsterung der Stühle“, empiehlt Witting. Dazu bieten die meisten Ausstattungsirmen vielfältige Möglichkeiten zur Individualisierung ihrer Produkte an: Ob unterschiedliche Holz-Beiztöne für Stühle und Tische oder neue Bezugsmaterialien für Barhocker oder Polster- möbel – gegen Aufpreis lässt sich aus einem Grundprodukt fast immer ein individuelles Einrichtungsobjekt designen, das sich in Form, Farbe und Material nahtlos in das Restaurantkonzept einfügt. „Außerdem haben viele Produktfamilien passende Pendants zu ihren Einzelobjek- ten, d.h. einen zum Side Chair passenden Arm Chair oder Barhocker, die zusätzlich noch entsprechend individualisiert werden können“, verrät Möbelspezialist Witting.

Zonierung durch Farben und Modulsysteme

Mittels Farbgestaltung der Oberlächen und speziellen Hintergrund- materialien wie etwa einer Tafelwand können zudem neue Bereiche inszeniert werden. Bei einer solchen Zonierung können neben innova- tiven Materialien auch auffällige Deko-Elemente wie Lampen oder besondere Möbelstücke zur Aufwertung eingesetzt werden....

Weiterlesen http://annaengberg.de/gh_restaurant_design.pdf