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Kindernachrichten - Schwarze Pünktchen mit Strichen: Wie Musiker aus Noten Töne machen

Musiker mit Geigen, Flöten, Trompeten und vielen anderen Instrumenten sitzen nebeneinander in einem großen Orchester. Fast alle starren gebannt auf Zettel, die vor ihnen auf Ständern stehen. Denn auf den Zetteln sind Noten abgedruckt: viele kleine schwarze Punkte auf Linien. Aber was genau bedeuten die eigentlich und wie kann man sie entziffern?

Auf den Notenblättern sind fünf Linien eng untereinander abgedruckt. Und das in vielen Reihen. Über, unter und zwischen den Linien sitzen die Noten, die kleinen schwarzen Punkte. Wenn ein Punkt weiter oben sitzt, dann klingt er höher. Je weiter unten er eingezeichnet ist, desto tiefer klingt der Ton.

Für Musiker sind solche Noten ähnlich wie eine Schrift. Sie können sie lesen, und zwar so ähnlich wie Worte – nämlich von links nach rechts. Wenn sie einen Ton gespielt haben, kommt der nächste, immer der Reihenfolge nach.

Die Töne erklingen in ihrer Musik aber nicht alle gleich lang. Deshalb sehen die Noten auch unterschiedlich aus: Manche sind innen hohl – wie ein liegendes „O“. Andere sind komplett schwarz, viele haben einen Strich und manchmal sogar noch ein Fähnchen.

Bei schwarz ausgefüllten Noten sind zum Beispiel die Töne kürzer als bei Noten, die innen hohl sind. Und wenn die Noten ein Fähnchen bekommen oder über Balken mit anderen verbunden sind, sind sie noch kürzer. Noten, hinter denen ein Punkt steht, werden dafür etwas länger gespielt.

Manchmal malen sich Musiker zusätzlich zu den vielen gedruckten Zeichen noch mit der Hand Zahlen über die Noten drüber. Diese eigenen Zahlen stehen in der Regel für die Finger, die sie für die Töne benutzen müssen. Viele Klavierspieler und Akkordeonspieler zum Beispiel fangen mit dem Daumen an zu zählen. Der hat dann die Zahl eins. Und der kleine Finger ist die Nummer fünf.

Anders ist es in der Regel bei Geigern: Die fangen mit dem Zeigefinger an zu zählen. Auch, weil sie den Daumen gar nicht zum Spielen benutzen. Da ist dann der kleine Finger die Nummer vier. Original