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Die Lust verloren

Die Zahl der Riester-Verträge sinkt. Die einst beliebten Rentenversicherungen leiden am meisten unter den niedrigen Zinsen.

Das Jahr 2018 war ein besonderes Jahr in der Geschichte der Riester-Rente. Erstmals seit der Einführung der staatlich geförderten privaten Zusatzvorsorge im Jahr 2001 ging die Zahl der Riester-Verträge zurück: um 15 000 auf knapp 16,6 Millionen. Und wenn nicht alles täuscht, dürfte sich die Entwicklung auch 2019 fortsetzen. Denn im ersten Halbjahr sank die Zahl erneut - diesmal um gut 30 000 Verträge. Der Rückgang zeigt: Viele Sparer und Anbieter haben offenbar die Lust am Riestern verloren. Das gilt vor allem für Riester-Rentenversicherungen: Das bei Weitem beliebteste Riester-Produkt leidet am meisten unter dem niedrigen Zinsniveau.

Dennoch kann ein Riester-Vertrag nach Ansicht von Verbraucherschützern und Anlageberatern noch immer eine sinnvolle Form der Altersvorsorge sein. ...

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