Alexandra von Knobloch

Freie Journalistin, Dozentin, Innovationsmanagerin, Design-Thinking-Coach, München

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Wie der Zyklus den Blutzucker beeinflusst

Was hilft gegen zyklusbedingte Blutzuckerschwankungen?

"Wichtig ist in den kritischen Zyklusphasen eine noch sorgfältigere Kontrolle der Zuckerwerte als üblich", erklärt die Diabetologin Professor Petra-Maria Schumm-Draeger, ärztliche Direktorin des Zentrums für innere Medizin "Fünf Höfe" in München. "Bei Frauen, die Insulin spritzen, muss je nach Ergebnis die Insulindosis angepasst werden, um Unter- oder Überzucker zu vermeiden." Um festzustellen, ob wirklich die Geschlechtshormone hinter den wiederkehrenden Zuckerschwankungen stecken, sollten betroffene Diabetikerinnen eine Weile lang ihren Zyklus und ihre Blutzuckwerte parallel protokollieren. "Meist zeichnet sich schnell ein Muster ab", erklärt die Expertin der Deutschen Diabetes Gesellschaft. In Abstimmung mit dem Diabetologen und der Diabetesberaterin lässt sich dann eine sinnvolle Gegenstrategie entwickeln.

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