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Reportage

"Pension? Das ist schwierig"

Vom Arbeiterstrich auf der Triester Straße über schlecht bezahlte Zeitungskolporteure zu indischen Händlern am Brunnenmarkt. Ein Roadtrip auf den prekären Pfaden von MigrantInnen.


Freitag, 9.30 Uhr. Das Angebot ist noch ganz gut an diesem Morgen im April. Rund 20 Männer in Arbeitskleidung warten in der Sonne vor einer Blumenhandlung in der Wiener Triester Straße auf Kundschaft. Manche sitzen auf dem türkisfarbenen Fenstersims des Geschäfts, manche trinken Dosenbier. Alle fünf bis zehn Minuten fährt ein Auto, Kleinbus oder Lkw vor und nimmt einen Teil der Männer mit. Eine gute Stunde später hat sich die Bühne gelichtet. „Zu haben“ sind noch eine Handvoll Männer im Alter zwischen 50 und Ende 60 und ein 37-jähriger Algerier. Er ist vor einem halben Jahr nach Österreich geflohen und hat hier um Asyl angesucht. Als Asylwerber dürfte er eigentlich nicht arbeiten, deshalb will er seinen Namen lieber nicht nennen. Die deutsche Sprache bereitet ihm sichtlich Schwierigkeiten, aber er bemüht sich. „Männer, die 18 Jahre alt sind, bekommen hier schnell einen Job“, sagt er sinngemäß. Er selbst muss oft länger warten bis er einsteigen darf.

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