Valentin Beige

freier Journalist , Würzburg / Marburg

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Dreist: Mutter parkt Elterntaxi mitten auf Kreuzung

Eine Frau bringt ihr Kind in Offenbach zur Schule und parkt mitten auf einer Kreuzung. Das zeigt: Elterntaxis werden zunehmend zu einer Gefahr für Kinder.


Offenbach - Vor der Schule ihres Kindes ist kein Parkplatz mehr frei, deswegen parkte eine Frau am Freitagmorgen (16.08.2019) mitten auf der Kreuzung, wie die Polizei mitteilte. Nach dem "Einparken" auf der Kreuzung brachte sie ihr Kind zur Buchhügelschule. Allerdings waren Beamte vor Ort, die auf die Gefahr der Elterntaxis hinweisen. Die Beamten vor Ort riefen einen Abschleppwagen. Die Frau kam vor dem Abschleppwagen zu ihrem Auto zurück. Der Abschleppwagen fuhr leer wieder weg, die Kosten dafür muss die Frau jetzt aber trotzdem zahlen.

Offenbach: Polizei warnt vor Elterntaxi

Ganz anders liegt der Fall bei einer Frau vor der Waldschule. Sie parkte direkt vor den Polizeibeamten unter einem Halteverbotsschild, wurde von den Beamten angesprochen und zeigte sich einsichtig, sie werde nicht mehr direkt vor der Schule parken. Die Polizei in Offenbach wird in den kommenden zwei Wochen verstärkt vor Schulen präsent sein und an die Einsicht der Eltern appellieren.

Frankfurt: Vater droht vor der Schule Prügel an

Elterntaxis werden zunehmend zu einer Gefahr für Schulkinder. Denn immer mehr Schüler verunglücken in den Autos ihrer Eltern auf dem Weg zur Schule als auf der Straße.

Als im Juni gegen Schuljahresende Schüler und Lehrer an der Friedrich-List-Schule in Frankfurt gegen die Elterntaxis protestierten, drohte ein Vater dem Schulhausverwalter sogar Prügel an.

In abgelegenen Gegenden sei das Auto oft die einzige Möglichkeit, Kinder zur Schule zu bringen. Wie die Frankfurter Neue Presse berichtete, empfehlen sich Fahrgemeinschaften, um Kinder zur Schule zu bringen. Das ist bestimmt auch in Großstädten eine Möglichkeit.

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