11 Abos und 13 Abonnenten
Artikel

Smart Speaker: Alexa, hörst du grad zu?

Beim Teigkneten oder Kartoffelschälen das Rezept umblättern oder zum nächsten Spotify-Song skippen – wer das macht, hat schnell ein verschmiertes Rezeptbuch oder Tablet. Zum Glück gibt es ja smarte Assistenten, die wir nur fragen müssen.


Und die werden beliebter. Etwa jeder dritte Deutsche - Branchenumfragen dazu kamen zu verschiedenen Zahlen - nutzt Geräte mit Sprachassistenten. Die stecken nicht nur in Tablets und Smartphones, sondern auch in Autos, Waschmaschinen und sogar Brillen. Besonders verbreitet: Smart Speaker wie Amazon Echo, Home oder der Apple HomePod.


Doch die Bequemlichkeit hat ihren Preis. Im Fall der Sprachassistenten sind das private Daten, die Nutzerinnen preisgeben - das müssen sie, damit sie ein sprachgesteuertes Gerät nutzen können. Jede Frage, die jemand seinem Handy, Speaker oder Auto stellt, jede Aufforderung, jeder Befehl wird auf Rechnern der Firmen gespeichert. Und während man auf Android- und neueren iOS-Geräten wenigstens noch einen Knopf drücken muss, um die Sprachfunktion zu aktivieren, ist es bei den smarten Lautsprechern weniger offensichtlich, ob sie gerade zuhören oder nicht.

Zum Original