Vor etwa hundert Jahren haben Bruno Taut und andere Architekten die Waldsiedlung in Berlin-Zehlendorf geplant, mit einer klaren und einfachen Gestaltung und unter Einbeziehung von zahlreichen, für die Region typische Kiefern – Bäume, die immer noch zwischen Gebäuden und Straßen Schatten spenden und die Sicht prägen. Überwiegend stehen in der Onkel-Tom-Siedlung, wie sie auch genannt wird, Reihenhäuser, in der Mitte wurden Mietshäuser errichtet – keine strengen Riegel, sondern geschwungene Gebäude, die der Siedlung einen besonderen Charakter geben. Für die heutigen Bewohner stellt sich die Frage, wie sie künftig fossilfrei heizen. Ihre Idee: Sie wollen die Energiewende selbst in die Hand nehmen. Dazu haben sie eine Genossenschaft gegründet.
Zum OriginalKlaus Martin Höfer
Hörfunkjournalist, Zeitschriftenredakteur, Fotoreporter
Radio-Beitrag