Klaus-Dieter Thill

Betriebswirt, Autor, Instituts-Inhaber, Fotograf, Düsseldorf

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Artikel

Arztpraxis der Zukunft: Das Ende der Wartezeit naht

Worum es geht

Die Länge der Wartezeit ist das zentrale Kritik-Thema in Patienten-Befragungen und Online-Bewertungen. Ihre Ursache sind - von Sondersituationen wie z. B. Notfälle oder Grippe-Epidemien einmal abgesehen - Fehljustierungen der Praxisorganisation, für die die Praxis-Teams verantwortlich sind. Die Digitalisierung könnte diesem Problem jedoch ein Ende setzen.

Expertensysteme organisieren den Praxisablauf nach individuellen Vorgaben

Mit Hilfe von KI und Expertensystemen wird es Ärzten möglich sein, sich aus der Zusammenführung der medizinischen Versorgung-Daten der Patienten und den zugehörigen organisatorischen Angaben (Kontaktdauer, Art der Behandlungen mit Zeitbedarf, Anzahl der Kontakte pro Zeiteinheit etc.) den Praxisablauf vollständig strukturieren zu lassen: sind durch den Arzt / die Ärzte einer Praxis der gewünschte Aus- und Belastungsgrad definiert, können Software-Systeme dann eigenständig dynamische Tages-, Wochen- und Quartals-Terminplanungen erstellen, diese überwachen, ergänzen und bei Abweichungen sofort Änderungsvorschläge generieren, u. U. die betroffenen Patienten auch automatisch informieren. Hierbei ist es möglich, nach individuellen Prioritäten alle relevanten Terminvergabe-Kriterien - von der Dringlichkeit bis hin zu Abrechnungs-Aspekten - zu berücksichtigen.

Der Handlungsrahmen muss stimmen

Damit das Ganze funktioniert, müssen allerdings auch drei „analoge" Voraussetzungen erfüllt sein:

der Personalschlüssel muss mit der Größe der zu betreuenden Zielgruppe korrespondieren, das Personal muss durchgängig für die anfallenden Arbeiten qualifiziert und entsprechend motiviert sein.

Praxisinhaber, die nicht warten möchten, bis entsprechende KI-Tools zur Verfügung stehen und denen schon heute an einer Optimierung ihrer Praxisorganisation liegt, steht der Valetudo Check-up© „Praxismanagement" mit Best Practice- und Fachgruppen-Benchmarking zur Verfügung. Die Untersuchung ermittelt ohne die Notwendigkeit eines Vor-Ort-Beraters durchschnittlich knapp 40 Verbesserungsmöglichkeiten für eine Best-Practice-orientierte Organisation und Praxisarbeit. Alle Informationen im Überblick...

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