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Der Kampf um den Altkleiderschatz

Früher beschränkte sich der Altkleidermarkt auf Sammelcontainer und Kleiderkammern. Mittlerweile füttert die Secondhand-Ware ein Millionengeschäft - von dem nun auch klamme Kommunen und Modehändler profitieren wollen.

Für öffentliches Aufsehen sorgte zuletzt der Einstieg des schwedischen Konzerns Hennes & Mauritz (H&M) in das Geschäft. Seit Februar 2013 sammelt das Unternehmen in vielen Filialen Abgetragenes.
Sehr zum Ärger der Alteingesessenen in der Sammelbranche, meist karitativen Organisationen: Sie fühlen sich durch den Einstieg der Modegiganten bedroht. Und
Kritiker monieren: den Modehändler geht es nicht um Nachhaltigkeit sondern um knallharte, lukrative Geschäfte.

(Handelsblatt Online, 02.04.2013)




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