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Wilhelmshavener Zeitung: Hobby-Literaten glänzen auf der Bühne

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Moderator Christian Bruns (links) beobachtet Jan Olaf beim gestenreichen Auftritt während des Poetry-Slams .

Zum ersten poetischen Wettkampf des Jahres lud die VHS ins Hans-Beutz-Haus ein. Den Sieg sicherte sich Mirko Gilster.
Von Jana Glose
Wilhelmshaven - Sieben Poetinnen und Poeten und ein erwartungsvolles Publikum: Bühne frei für den ersten Poetry-­Slam der Volkshochschule Wilhelmshaven (VHS). „Ich freue mich auf einen tollen Abend mit verschiedenen Formen von Lyrik“, begrüßte Ines Hirschmann von der VHS Wilhelmshaven das Publikum am Freitagabend im Hans-Beutz- Haus.

Der Modus des Poetry- Slams ist ganz einfach: Hobby-Literaten präsentieren selbst geschriebene Texte und haben dafür maximal sechs Minuten Zeit. Eine sechsköpfige Jury aus dem Publikum bewertet die Texte der Poeten anschließend auf einer Skala von eins bis zehn. Die besten drei Wortakrobaten dürfen einen zweiten Text vortragen und um den Sieg „slammen“. Moderator Christian Bruns erklärte die wesentliche Regel des Abends: „Am wichtigsten ist der Respekt vor den Poeten auf der Bühne.“ Bruns freute sich über die Premiere der VHS in der Jadestadt.

Mal laut und mal leise, mal gereimt und mal nicht, dabei aber immer wortgewaltig und unterhaltsam, begeisterten die unterschiedlichsten Texte der Poetry-Slammer das bunt gemischte Publikum. Während Eberhard Kleinschmidt in seinem Text über verworfene Vorsätze fürs neue Jahr philosophierte, erzählte „Vorwiegendinmoll“ in der ersten Runde von peinlichen Erlebnissen beim Saunabesuch. Für Begeisterung sorgten auch die beiden Slammer Lena und Jan Olaf mit zwei kreativen Texten.



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