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Wilhelmshavener Zeitung: Kleinkunst im kuscheligen Küstenzimmer

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Kleines Konzert im "Küstenzimmer": Steffen Schneider musizierte als St. Tailor.

Kultur und Unterhaltung in gemütlicher WG-Atmosphäre. Das "Küstenzimmer" wird von jungen Wilhelmshavenern organisiert.
Von Jana Glose
Wilhelmshaven - Wilhelmshaven hat unter jungen Leuten keinen wirklich guten Ruf. Viele von ihnen finden die Stadt langweilig und trist. Das wollen Studierende der Jade Hochschule und junge Wilhelmshavener ändern. Sie haben das Projekt Küstenzimmer ins Leben gerufen.

Am Sonnabend fand die zweite Ausgabe dieser außergewöhnlichen Veranstaltung statt.

Ein Wohnzimmer wird für einen Abend zur Konzert-Location. Bunt leuchtende Lichterketten, kuschelige Kissen, verteilt auf altem Holzboden, dazwischen ein paar Bierflaschen. Dazu Musik und literarische Texte. Das ist das Konzept des Küstenzimmers.

Gut 40 junge Wilhelmshavener haben es sich im Wohnzimmer einer Altbau-WG im Stadtzentrum gemütlich gemacht. „Wir sind quasi ausverkauft“, erzählt Torsten Weller. Er gehört zum Organisationsteam des Küstenzimmers. In seiner Freizeit arbeitet er mit den anderen des Teams an Konzept und Veranstaltungen. Unter dem Motto „Nicht meckern, machen“ möchte die Initiative mehr für junge Wilhelmshavener bieten und das Image der Stadt aufbessern.

Das nächste Küstenzimmer soll im Dezember stattfinden. Die junge Initiative sucht bis dahin nach Locations, insbesondere WGs, sowie Künstlern, die Lust haben im Rahmen des Küstenzimmers aufzutreten. Interessenten können sich über die Facebook-Seite Küstenzimmer oder per E-Mail an kuestenzimmer@gmail.com melden.



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