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Wilhelmshavener Zeitung: Märchen zur Nacht erzählt

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Zu später Stunde gab es Märchen im Stadtpark.

Der Stadtpark Wilhelmshaven war am Wochenende erneut Schauplatz des Stationen-Theaters "Schattenwald". In nächtlicher Kulisse ging es in die Märchenwelt der Gebrüder Grimm.
Von Jana Glose

Wilhelmshaven - Der Himmel über dem Stadtpark ist dunkel. Der Wind rauscht sanft durch die Bäume. Leise bewegt sich eine Gruppe in den nächtlichen Wald. Laub raschelt und Äste brechen unter ihren Schritten. Zur Beleuchtung des Weges dienen einzig Laternen, die jeder Besucher in der Hand hält.

Schritt für Schritt begeben sie sich in den „Schattenwald“, eine Inszenierung des Theaters Anu. Nach dem großen Erfolg im Vorjahr holte die Wilhelmshaven Touristik und Freizeit und die Landesbühne Nord die Freilichtinszenierung erneut in den Stadtpark am Neuengrodener Weg.

Mit einem lauten Paukenschlag beginnt die Reise in den „Schattenwald“. Ein großer beleuchteter Vorhang bildet den Eingang in die mystische Märchenwelt. Ein Rabe in Menschengestalt öffnet den Besuchern den Weg in eine Zeit, „als die Menschen noch Tiere und die Tiere noch Menschen waren“. Grundlage für die Spielszenen sind Märchen der Gebrüder Grimm, die in eine uralte, fast vergessene Welt führen. Eine Welt, in der Bäume und Wälder heilig waren.



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