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Lebensart-Messe: Kunst, Lifestyle und leckere Spezialitäten

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Garten- und Wohnmesse Lebensart gastierte auf Gut Altenhof. / Buntes Programm für groß und klein.

Erschienen am 18. Juli 2018 in der Eckernförder Zeitung.


Allerhand zu sehen gab es am Wochenende bei der Garten-, Wohn- und Lifestyle-Messe „Lebensart" in Altenhof bei Eckernförde. Nach der Premiere im vergangenen Jahr gastierte die bundesweite Veranstaltungsreihe wieder auf Gut Altenhof. Verschiedene Stände rund um die Themen Wohnen, Einrichtung, Gartengestaltung, Design, Kunst, Dekoration, Mode, Accessoires und Kulinarisches waren zu bestaunen. Beim „MeerDesign"-Markt konnten sich Künstler aus dem Norden mit maritimen Labeln, Ideen und Handgemachtem präsentieren.

Zu diesen gehörten am Sonnabend Stephanie und Sascha Nitsch aus Kappeln. „Wir waren letztes Jahr schon da und finden die Atmosphäre hier sehr schön", erzählt die 39-Jährige. Ihr Mann ergänzt: „Es ist hier immer noch so bodenständig. Viele andere Veranstaltungen sind immer schon so abgehoben." Für ihren Sohn war indes die Pfannkuchenkutsche das persönliche Messe-Highlight. Eingekauft wurde natürlich auch. „Viel zu essen", schmunzelt Sascha Nitsch. „Und ein bisschen Deko." Seine Frau fügt hinzu: „Zwei Lampen, Mützen und ein Kerzenständer."


Bei Hans-Jörg Gensch von der Gesellschaft der Staudengärtner konnten Kinder Steinrosen in selbst angelegte Gefäße pflanzen und kleine Steingärten bauen. „Das ist eine super Attraktion für die Kinder und kommt immer gut an. Sie müssen selbst kreativ sein und überlegen. Manchmal sind da Ideen bei, die hat man selbst gar nicht", erklärt Gensch, der zum ersten Mal in Altenhof war. Das ließen sich auch die elfjährige Clara und die achtjährige Mia Lewis aus Leck nicht entgehen, die zusammen mit ihren Eltern Katrin Lewis und Sven Voss die Lebensart besuchten. Zusammen mit Gensch wählten sie die Pflanzen aus, entschieden, wo sie sie hinpflanzen wollen, und verzierten ihren Topf mit verschiedenen Steinen und bunten „Diamanten". „Das ist sehr unterhaltsam und sehr schön", urteilte Clara im Anschluss. Mia hat es ebenfalls gefallen: „Gerade die Diamanten finde ich schön." Den Schwestern gefiel die gesamte Messe: „Erst dachte ich ‚Bitte nicht schon wieder sowas', aber jetzt ist es doch super", gibt Clara zu. Ein positives Urteil fällen auch die Eltern: „Uns gefällt es gut hier. Die Kulisse ist nett, es ist schön aufgebaut und für alle etwas da, auch für die Kinder. Es ist nicht so einseitig", so Katrin Lewis. „Die Standbetreuer sind alle freundlich und zuvorkommend", findet Sven Voss. 


Kinder konnten außerdem beim Geotanium Gettorf auf Zeitreise gehen und dabei echte Edelsteine sowie (fast) echtes Gold in einer Goldwaschanlage aus dem Sand waschen. Natürlich unter Anleitung des Diplom-Geologen Johannes Jansen, der auch die naturwissenschaftlichen Inhalte vermittelte. Für die Musik an den drei Messetagen sorgten Tomasz Gaworek mit seiner Gitarre und Peter Mertel alias „Turmpeter" aus Schleswig mit seinem Akkordeon.

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