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Finanzausschuss Dänischenhagen : Drei Mobilheime sollen bleiben

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Symbolbild. Quelle: dpa

Erschienen am 05. September 2018 in der Eckernförder Zeitung.


Dänischenhagen | Dänischenhagen. „Dass die Gemeinde sich über den Wohnungsmarkt mit Wohnungen eindeckt, funktioniert schlicht einfach nicht“, erklärte Sönke Paulsen bei der Finanzausschusssitzung des Amtes Dänischenhagen. Auf der Tagesordnung stand unter anderem Frage, wie die Mobilheime in Stohl zukünftig genutzt werden sollen. „Wenn die Leute keine andere Unterkunft finden, ist das mittelfristig unser Problem“, so Paulsen weiter. Die Ausschussmitglieder stimmten dafür, die Mobilheime als Reserveeinrichtungen stehen zu lassen. Dabei werde es zu Bewirtschaftungskosten kommen, auch für ein eventuelles Heizen im Winter. Holger Klink merkte an: „Wir bleiben 12 bis 18 Monate auf den Kosten sitzen. Das ist erheblich, wenn wir die Zahlen hochrechnen. Es sollte auch sicherheitshalber Geld für die Winterbeheizung bereitgehalten werden.“ Zwei weitere Mobilheime, die im vergangenen Jahr vom Amt Hüttener Berge erworben wurden, stehen indes weiterhin zum Verkauf. Sie werden auf mehreren Verkaufsplattformen im Internet angeboten. Das Mindestgebot sollte 80 Prozent des ursprünglichen Anschaffungspreises betragen. Der Ausschuss entschied, mit den Preisen nicht weiter runterzugehen:„Die sind ja neu und unbenutzt.“ 


Außerdem wurde über den Antrag des Amtswehrführers auf Zahlung einer Gerätewart-Aufwandsentschädigung gemäß der Entschädigungsrichtlinie Schleswig-Holstein diskutiert und diesem zugestimmt. Im Monat bedeutet das Kosten von 25 Euro. Eine Änderung der Entschädigungssatzung des Amtes Dänischenhagen für die Aufnahme von Aufwandsentschädigung für die Freiwillige Feuerwehr wurde ebenfalls einstimmig beschlossen. Hierbei fallen 300 Euro für die Gerätewartaufnahme an.


– Quelle: https://www.shz.de/20924772 ©2019

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