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Special

Kids in urban spaces

Hä?! Gestapelte Kinder? Genau. Als lebende Hinweisschilder in der Stadt.

Für ein Foto-Kunstprojekt im Frankfurter Bahnhofsviertel gaben vier Kinder aus dem Kiez alles. Sie stapelten sich, hingen quer, quetschten sich hinter Handläufe von Treppengeländern... Auf diese Weise markierten sie ihnen wichtige Orte im Stadtteil: Lieblingsplätze aber auch verhasste oder gefährliche Stellen. Die Fotos hingen fast ein Jahr lang im Stadtteilbüro Bahnhofsviertel.

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit Willi Dorner, der seine weltweit gefeierte Stadtintervention Bodies in urban spaces für uns erstmals für Kinder anpasste. Zugleich wurden Forschungsergebnisse der Frankfurter Kinderforscherin Professorin Sabine Andresen mit eingearbeitet. Sie und ihr Team haben Kinder im Bahnhofsviertel in einem Projekt längerfristig begleitet und deren Wege im Alltag erforscht.

Ein freies Projekt in Zusammenarbeit mit der Fotografin Salome Roessler, das in den lokalen Medien viel Beachtung fand.