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Die Kunst der PR: 5 Kommunikationstipps für Designer

Gerade in der Design- und Interior-Branche ist es sehr schwer, die Aufmerksamkeit zu bekommen, die es braucht, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Auch die vielen harten Fakten, wie der praktische Nutzen eines Möbelstückes, sind dabei nicht wirklich hilfreich. Denn in der Designbranche wird die Kaufentscheidung eher nach den eigenen Vorlieben und dem persönlichen Empfinden gefällt. Umso wichtiger ist die Kommunikation mit der Zielgruppe:


Wer bin ich? Um ein klares Branding zu festigen und erfolgreiche PR im Design-Bereich zu betreiben, ist es wichtig, stets die eigene Formsprache zu kommunizieren. Denn oft machen die Unternehmensmerkmale oder die Visionen das Alleinstellungsmerkmal der Marke aus. Ein Beispiel, welches diesen Grundsatz perfekt umgesetzt hat, ist die Schokoladenmarke „Hello" von Lindt. In den Supermarktregalen lassen sich hunderte verschiedene Schokoladenmarken finden. Doch dieses Corporate Design sticht immer heraus. Eine ungewöhnliche Schriftart, auffällige Farben, und außergewöhnliche Produktbilder kommunizieren auf den ersten Blick, welche Zielgruppe mit welchen Werten angesprochen werden soll.


Ohne Bilder geht nichts Dieses Motto gilt auch in der Design-PR. Dabei muss nicht zwangsläufig auf langweilige Produktbilder zurückgegriffen werden. Immer öfter werden kreative Eyecatcher zur Kommunikation von neuen Kreationen genutzt, um sich von der Masse abzuheben und eine hohe Reichweite zu generieren. Deshalb sollte jeder Designer auf hochwertige und optisch ansprechende Lookbooks und Linesheets, also die Zusammenfassung aller Modelle einer Marke oder Linie, setzen. Grundsätzlich sollten die Produktbilder sowohl als Freisteller für Magazine und Zeitschriften als auch im Mood- und Lifestyle- Format vorhanden sein, sodass die Rezipienten einen umfassenden Eindruck von den verschiedenen Produkten gewinnen können.


„Fühlen Sie mal!" Nach dem ersten, rein visuellen Eindruck gilt es nun die Zielgruppe auch haptisch an die Produkte heranzuführen. Besonders gut, um den Kontakt zwischen den Produkten und der Zielgruppe herzustellen, eignen sich Messen. Ein weiterer Vorteil an themenspezifischen Messen und Events ist, dass sich ein Unternehmen schnell und einfach einen Überblick über den Markt, die Wettbewerber und deren Produkte verschaffen kann.

Preise als Aushängeschild Wenn diese Grundpfeiler für eine erfolgreiche Design-PR berücksichtigt und umgesetzt wurden, geht es nun darum, mediale Aufmerksamkeit und Prestige als Designer zu erlangen. Eine perfekte Methode dafür ist die Bewerbung für Designpreise. Zum einen suggerieren Preise und Auszeichnungen eine hohe Qualität und eine Menge Know-how bei der Zielgruppe und zum anderen erhält die eigene Arbeit Anerkennung und wird gewürdigt. Ein bekanntes Beispiel für eine Design-Messe ist die „Salone Internazionale del Mobile", die vom 12. - 17. Februar 2016 in Mailand stattfindet.

Like and Share Wie auch in anderen Branchen und Berufsfeldern ist Social Media auch in der Design-PR auf dem Vormarsch. Besonders bildbasierende Kanäle, wie Instagram und Pinterest, eignen sich sehr gut, um Produktbilder, neue Kreationen und Visionen eines Designers zu kommunizieren. Eine weitere beliebte Möglichkeit sind Blogs. Hier lassen sich ausdrucksstarke Bilder mit unterhaltsamen und interessanten Texten oder Beschreibungen untermauern und somit ein persönlicher und umfassender Eindruck über den Design-Content vermitteln. Der Blog von vitra vereint alles was ein erfolgreicher Corporate Blog braucht: ein produktbezogenes und ansprechendes Design im Magazin-Stil und interessanten Content rund um das Unternehmen und das Produkt.


Über die Autorin: Miriam Rupp ist Gründerin und Geschäftsführerin von Mashup Communications , der Berliner Agentur für PR und Digitales Storytelling. Mit der Philosophie „Wir lieben es, neue Geschichten zu erzählen" fokussiert sich die Agentur vor allem auf Zukunftsthemen aus der digitalen Welt.

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