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US-Präsident Barack Obama kündigt Staatsbesuch in Kuba an

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Via Twitter kündigte Obama seinen Kuba-Besuch an

Washington/Havanna. Als erster amtierender US-Präsident seit 88 Jahren wird Barack Obama am 21. und 22. März die Republik Kuba besuchen. Dies kündigte er am Donnerstag via Twitter an. "Nächsten Monat reise ich nach Kuba, um unsere Fortschritte und Bemühungen für eine Verbesserung des Lebens der Kubaner weiterzuführen", schrieb Obama.


In einem offiziellen Statement des Weißen Hauses heißt es dazu: "Neben einem bilateralen Treffen mit dem kubanischen Präsidenten Raúl Castro wird Präsident Obama mit Mitgliedern der Zivilgesellschaft, Unternehmern und Kubanern aus verschiedenen Bereichen des Lebens zusammenkommen. Dieser historische Besuch (...) ist ein weiterer Beweis für das Engagement des Präsidenten, einen neuen Kurs in den Beziehungen zu Kuba zu fahren und die Bürger der USA und Kubas durch erweiterte Reisemöglichkeiten, Handel und den Zugang zu Informationen zu verbinden."


Obama werde von der Regierung und vom Volk Kubas mit seiner "charakteristischen Gastfreundschaft" empfangen, versicherte Josefina Vidal, Generaldirektorin für die Beziehungen zu den USA im kubanischen Außenministerium, auf einer Pressekonferenz in Havanna. Der Besuch sei ein weiterer Schritt zur Verbesserung der bilateralen Beziehungen und zur Lösung konkreter Schlüsselfragen wie die Aufhebung der US-Blockade oder die Rückgabe der illegal besetzten Militärbasis in der Bucht von Guantánamo, so Vidal.

Die Verhandlungsführerin bei den Gesprächen mit den USA betonte, Kuba sei offen für Gespräche mit der US-Regierung zu jeglichem Thema, einschließlich der Menschenrechte, wo es ebenso unterschiedliche Vorstellungen gebe wie in den Bereichen Demokratie, politisches Modell und internationale Beziehungen. Der Besuch werde für Präsident Obama die Gelegenheit bieten, die kubanische Realität wahrzunehmen und sich über die Möglichkeiten der Ausweitung des Dialogs und der bilateralen Zusammenarbeit auszutauschen, sagte Vidal. Die neuen Beziehungen zwischen Kuba und den USA sollten auf Respekt, Gegenseitigkeit und der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten beruhen und könnten dazu beitragen Chancen und Vorteile für beide Länder zu erkennen, betonte die kubanische Diplomatin.

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