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Der Dialog ist eröffnet! Was PRler über Journalisten sagen

Kaffeetasse vor zeitungen foto pixabay com congerdesign
Das Spannungsfeld zwischen PR und Journalismus ist kein leichtes. Wir haben bereits bei Journalisten nachgefragt, was sie sich von PRlern wünschen würden. Nun drehen wir den Spieß um und haben bei sieben Kommunikations-Experten nachgefragt.

PR-Leute und Journalisten haben oftmals eine eher wenig romantische Beziehung. Einerseits brauchen sie einander, denn Redakteure profitieren von gut aufbereiteten Geschichten und Kommunikatoren brauchen dafür Abnehmer.

Andererseits ist der Austausch auch oft mit Ziehen und Zerren verbunden. Gerade weil Redaktionen unter immer größerem Zeitdruck stehen und sich gefühlt das Zahlenverhältnis von Journalisten zu PRler doch arg zu ungunsten letzterer gewandelt hat, ist das Verhältnis noch angespannter.

Journalisten fühlen sich oft genervt von den vielen PR-Anfragen und die Kommunikatoren haben das Gefühl, nicht mehr „durch zu kommen". Das heißt: Selbst mit guten Themen und Geschichten kaum auf offene Ohren zu stoßen.

Der Artikel über „ Schlechte Pressearbeit ", in dem ich diverse Journalisten zu Wort kommen ließ und sie fragte, wie ihrer Meinung nach die PR-Arbeit besser und vor allem effektiver gestaltet werden könne, stieß auf große Resonanz.

Doch wie überall im Leben, in den Medien, in gesellschaftlichen Diskussionen reicht es nicht, nur eine Seite zu hören. Daher sei der Dialog hiermit eröffnet: Ich habe eine Reihe von routinierten PRlern gefragt, wie sie die Zusammenarbeit mit Presseleuten einschätzen und was sie für Verbesserungswünsche haben. Das sind ihre Antworten.


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