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Plattform-Abhängigkeit: Weiterziehen, wenn es nötig ist @ffjournalismus @kuechenzuruf @ChristophKappes @mspro - ichsagmal.com

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Die schöne Welt der Google Dienste kann auch eine Kehrseite haben

Bettina hat meine Philosophie zur Plattform-Abhängigkeit auf einen Nenner gebracht: Abhängig publizieren bedeutet auch: Weiterziehen, wenn es nötig ist.

„Der freie Journalist und vor allem Live-Streamer nutzt Facebook und Twitter für seine Live-Sendungen und ist somit komplett von den Plattformen abhängig: ‚Facebook bietet aber über die Kommentarfunktion die beste Methode für Dialogformate', sagt er. Und ergänzt: ‚Ich geh dorthin, wo die Wirkung am besten ist. Sollte Facebook Live irgendwann nicht mehr funktionieren, werde ich eben auf die nächste Plattform wechseln.' Dabei hält er es ähnlich wie Monika und ich: Die wichtigsten Inhalte speichert er zusätzlich auf der Festplatte. Seine Videoclips hat er also ordentlich archiviert. ‚Ich könnte sie jederzeit anderswo hochladen.' Anders ist das mit Inhalten, die er einst mit Vine, dem früheren Videodienst zu Twitter, gemacht hatte: ‚Viele Filmchen, die gut angekommen waren, und auch die Vinewalks selbst sind verloren. Das war aus heutiger Sicht eine Menge verplemperte Zeit'." Soweit der kleine Auszug aus dem Bericht von Bettina.

Mein Archiv auf der externen Festplatte reicht ungefähr zurück bis in die 1990er Jahre. Und ich bin immer wieder überrascht, wie ich aktuelle Geschichten mit älteren Recherchen kombinieren kann.

Bei Facebook Live geht mir zur Zeit die relativ schwache Ausprägung der Interaktionen auf den Keks. Das so genannte organische Wachstum kommt nicht in die Gänge.

Es könnte also gut sein, dass ich meine Live-Videos demnächst auf anderen Plattformen produziere. Wie sieht das bei Euch aus?

Schon mal Datenverlust durch die Schließung eines Dienstes erlitten?

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