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Der Kampf gegen die Papierberge an der Uni

An Hochschulen wird trotz Digitalisierung immer noch viel Papier verbraucht. Um Umwelt und Geldbeutel zu schonen, steigen zwar immer mehr auf Recyclingpapier um. Doch die perfekte Lösung ist das nicht.

Die Uni-Bibliothek ist ein Ort, an dem man von der Digitalisierung kaum etwas merkt. Hier reihen sich noch Bücher, Zeitschriften, Ordner und Akten in den Regalen aneinander, die Kopierer surren unentwegt, und täglich kommt mehr Papier dazu. Zwar werden viele Unterlagen heute online bereitgestellt, doch die meisten Studenten drucken die gerne mal 500-seitigen Vorlesungsskripte nach wie vor aus. Bei 2,8 Millionen Studenten in Deutschland mit mehreren Kursen pro Semester sind das Unmengen an Papier.

An der Universität Osnabrück beispielsweise wurden im vergangenen Jahr mehr als neun Millionen DIN-A4-Blätter verbraucht. Um etwas für die Umwelt zu tun und Ressourcen zu schonen, hat sie wie viele andere Hochschulen in Deutschland auch schon seit Längerem auf Recyclingpapier umgestellt. 

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