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Geheimkonzert in Köln: Casper spendiert einen besonderen Abend in der Kulturkirche

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Casper weiß noch immer genau, was er tut. Ein besonderer Ort soll es sein. Für sein Geheimkonzert am Donnerstagabend in Köln hat er sich die Kulturkirche auserwählt. Der Anlass des Abends steht auf einem mittelalterlich daherkommenden Banner: „Lang lebe der Tod". Es ist der Titel seines erst in der vergangenen Woche neu erschienenen Albums. Das sollte eigentlich bereits im vergangenen Jahr rauskommen.

Doch der Musiker zog auf den letzten Metern die Reißleine und verschob in einer Mitteilung die Veröffentlichung der Platte auf unbestimmte Zeit. Der Nachfolger seiner beiden Alben „XOXO" (2011) und „Hinterland" (2013) sei noch nicht so weit und benötige mehr Arbeit und Liebe. Er wolle es nicht einfach „raushauen", sondern bestmöglich abliefern.

Ein Jahr später ist es soweit und Casper ist mit seinem neuen Werk auf Tour. Einen Tag zuvor hat er in Berlin ebenfalls an einem außergewöhnlichen Ort ein Konzert gegeben: Passend zum Albumtitel fand der Gig in einem ehemaligen Krematorium statt. In Köln dann also in einem Gotteshaus, in dem es thematisch ja auch häufiger um die Themen Leben, Tod und Auferstehung geht. (...)

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