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Radio-Beitrag

Das Sterben hat kein Ende

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Nie haben mehr Menschen versucht über das Mittelmeer von Libyen nach Europa zu fliehen als in den vergangenen Jahren. Nie sind dabei mehr Menschen gestorben: 5000 im Jahr 2016, fast 2000 bis Juni 2017, zählt das Flüchtlingshilfswerk UNHCR. Einige Europäer wollen dem Sterben an der Außengrenze nicht länger tatenlos zusehen: Die freiwilligen Helfer der NGO Sea-Watch sind im Sommer Woche für Woche auf dem Meer unterwegs, um in Seenot geratene Flüchtlinge aus dem Wasser zu retten. Doch mit ihrer Arbeit machen sie sich nicht nur Freunde. Ihre Kritiker: italienische Staatsanwälte, die libysche Küstenwache und der österreichische Außenminister Sebastian Kurz. Bartholomäus von Laffert hat die Helfer drei Wochen lang auf ihrer schweren Mission vor der libyschen Küste begleitet.