Auf unserer Interview-Rundreise durch die deutsche Journalistenszene befragen wir Lars Klingbeil, netzpolitischer Sprecher der SPD im Bundestag und er fordert: „Blogger und freie Journalisten sollen die selben Rechte wie ein Festangestellter haben”!
Im vierten Interview unserer Interview-Rundreise durch die deutsche Journalistenszene befragen wir Tabea Rößner, medienpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag und sie sagt:„Der öffentlich-rechtliche Rundfunk braucht eine dritte Säule im Internet!”
Im dritten Interview unserer Interview-Rundreise durch die deutsche Journalistenszene befragen wir Christoph Keese, Konzerngeschäftsführer Axel Springer AG und er sagt: „Autoren und Verlage eint das Interesse, dass sie nicht bestohlen werden wollen”!
Das neue Jahr hat gleich mit einer kleinen Debatte angefangen. Katrin Passig holte aus zur Kritik der Kritik. Algorithmen seien vielfach allzu einseitig unter feuilletonistischen Geneneralverdacht gestellt worden. Auf Süddeutsche.de feuerte Passig deshalb zurück: Algorithmuskritik sei eine irrationale Furcht vor unsichtbaren technischen Vorgängen. Bereits in den 1980er Jahren sei diese Technikfeindlichkeit als Angst vor Computern zu beobachten gewesen. [weiter]
Zweiter Teil unserer Interview-Rundreise durch die deutsche Journalistenszene. Diesmal: Interview mit Markus Beckedahl, netzpolitik.org und er sagt: „Journalisten müssen lernen zum Knotenpunkt innerhalb eines Netzwerks zu werden”!
torial hat sich auf den Weg gemacht und mit dem iPhone ein kleines Panoptikum zum Thema “Journalismus – quo vadis?” produziert. Was sagen die Protagonisten zur aktuellen Situation, welche Chancen und welche Risiken gilt es zu beachten?
Und was sagt Ihr dazu?
Erster Teil: Interview mit Stefan Plöchinger, Chefredakteur der sueddeutsche.de und er sagt: „Es gibt ihn noch, den guten Journalismus“!
Klaus Harpprecht bei der Verleihung des Theodor-Wolff Preis 2011 - Quelle: www.bdzv.de
Klaus Harpprecht, ehedem GEO und Fischer-Chef und Berater von Bundeskanzler Willy Brandt, hat letzten Dienstag den Theodor-Wolff Preis für sein Lebenswerk verliehen bekommen.
In seiner Rede prangert Harpprecht die, aus seiner Sicht, ungerechte Verteilung von Mitteln in den journalistischen Unternehmen an und fordert einen Solidaritätsfond:
“Der Gewinn aus dem Solidaritätsfond dient der Aufstockung der Honorare zu einem Normalsatz von zwei Euro pro Zeile. Ferner der Anhebung der niederen Redaktions- und Sekretariatsgehälter zu einem Stand, der sich nach der Kaufkraft im Jahre 1989 errechnet. [weiter]
Ist Hacken eine neue Form der Protestkultur, ähnlich wie die Aktionen von Greenpeace in den 80er Jahren? Dirk von Gehlen, Redaktionsleiter von jetzt.de zieht diesen Vergleich und nimmt als Beispiel die Aktionen im Netz gegen den Murdoch-Konzern: Hacker der Gruppe LulzSec hatten den Internetauftritt der britischen Zeitung „Sun“ gekapert. „We have joy, we have fun, we have messed up murdochs sun.“ Hacken als Protest gegen einen Boulevard-Journalismus, der völlig außer Kontrolle geraten ist. [weiter]
„Googles Allwissenheit ist nicht literarisch, sondern sozial,“ schreibt Frank Schirrmacher in der FAZ. „Die Auslagerung des Gedächtnisses der Menschheit an einen amerikanischen Privatkonzern betrifft nicht nur das, was man schwarz auf weiß besitzt, sondern auch alles das, was durch das Ineinander von Erinnerung und Erfahrung die Identität von Menschen überhaupt erst schafft.“ Es ist also nicht Wikipedia, was wir „auslagern“, sondern zunehmend cognitive Zusammenhänge. [weiter]