AKTUELL

Sehr viele Radiokollegen haben inzwischen ein iPhone. Dass man damit mehr machen kann als telefonieren ist allen klar. Nur welche App und welches Mikro brauche ich, um damit sendefertige Audios aufzunehmen?

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Die besten Apps sind die, die Probleme lösen. Wenn Du mehrere Fotos und Videos auf mehreren Geräten teilen willst, dann wird es mit den Boardmitteln des iPhones sehr schnell, sehr kompliziert. Gut, dass es PhotoSync gibt. [weiter]

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Journalismus und Internet

Auf unserer Interview-Rundreise durch die deutsche Journalistenszene befragen wir Lars Klingbeil, netzpolitischer Sprecher der SPD im Bundestag und er fordert: „Blogger und freie Journalisten sollen die selben Rechte wie ein Festangestellter haben”!

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Journalismus und Internet

Im dritten Interview unserer Interview-Rundreise durch die deutsche Journalistenszene befragen wir Christoph Keese, Konzerngeschäftsführer Axel Springer AG und er sagt: „Autoren und Verlage eint das Interesse, dass sie nicht bestohlen werden wollen”!

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Journalismus und Internet

Zweiter Teil unserer Interview-Rundreise durch die deutsche Journalistenszene. Diesmal: Interview mit Markus Beckedahl, netzpolitik.org und er sagt: „Journalisten müssen lernen zum Knotenpunkt innerhalb eines Netzwerks zu werden”!

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torial hat sich auf den Weg gemacht und mit dem iPhone ein kleines Panoptikum zum Thema “Journalismus – quo vadis?” produziert. Was sagen die Protagonisten zur aktuellen Situation, welche Chancen und welche Risiken gilt es zu beachten?

Und was sagt Ihr dazu?

Erster Teil: Interview mit Stefan Plöchinger, Chefredakteur der sueddeutsche.de und er sagt: „Es gibt ihn noch, den guten Journalismus“!
 

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Hier das aktuelle Videostatement von Markus Beckedahl von netzpolitik.org zu ACTA. Und unten die Einschätzungen von Jochen Thermann, Kooperative Berlin.


Lobbyismus ist bekanntlich ein Teil der Demokratie. Ein Husarenstück der internationalen Verwertungsrechtelobby stellt aktuell das Anti Counterfeiting Trade Agreement dar. Auf deutsch heißt das: Anti-Fälschungs-Handelsabkommen.

Es ist unter dem Kürzel ACTA zu zweifelhafter Berühmtheit gekommen.

Der Inhalt von ACTA ist unkonkret. Gesetzeskraft hat das Abkommen nicht. Es gibt aber im großen internationalen Stil von den USA, über die EU bis Japan Richtlinien vor: für Urheberrechtsverstöße und Produktpiraterie. Anvisiert wird dabei u.a.,  Internetprovider in Haftung zu nehmen, um digitale Piraten aufzustöbern. Das würde auch in die Informationsfreiheit eingreifen. Denn bislang kontrollieren Provider nicht, wer sich auf welchen Seiten bewegt. Geht sie ja auch nichts an.

Um Piraterie im Netz zu bekämpfen, müsste jedoch genau dieser Bereich des freien Netzes durchleuchtet werden.

Konkrete Maßnahmen enthält das Abkommen nicht. Doch Stoßrichtung und Geist des Abkommens lassen wenig Interesse an einer freien Kommunikation erkennen. Neben dieser laxen Einstellung in Fragen der Informationsfreiheit hat aber auch der Entstehungsprozess von ACTA Fragen aufgeworfen.

Die EU stimmte dem Vertrag bereits am 16. Dezember zu. Bemerkenswerterweise in einer nicht-öffentlichen Sitzung des Agrar- und Fischereirats. Doch die europäischen Regierungen müssen noch einzeln zustimmen. Bislang steht die Ratifizierung von Deutschland und vier weiteren EU-Ländern aus.

Die Bundesregierung sieht keine geltenden Rechte gefährdet.

In  Polen und Tschechien ist es dagegen zu Massenprotesten gekommen. Sie richten sich nicht nur gegen die mögliche Beschneidung von Grundrechten, sondern auch gegen das undurchsichtige Verfahren. Auch die Slowakei verweigert die Unterzeichnung.

Man wolle kein Abkommen unterstützen, dass den Schutz von Copyright über das Recht auf Freiheit und Privatsphäre stellt.

Aus diesem Grund sind am Samstag in zahlreichen europäischen Ländern Demonstrationen geplant. Damit ACTA  ad acta gelegt wird.

Jochen Thermann, Kooperative Berlin

 

P.S.: Und hier noch eine aktuelle Übersicht der Digitalen Gesellschaft e.V. der anstehenden Demonstrationen und Proteste im Rahmen des ACTA-Protesttages am 11. Februar 2012:

http://wiki.stoppacta-protest.info/Main_Page

Mehr Informationen zur “Stoppt ACTA”-Kampagne des Digitale Gesellschaft e.V. finden sich hier: http://digitalegesellschaft.de/portfolio-items/acta-stoppen/

Der Digitale Gesellschaft e.V. ist Mitveranstalter der Berliner Demonstration gegen ACTA, die um 13 Uhr am Neptunbrunnen am Alexanderplatz startet.

http://www.stopactaberlin.de/


 

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