Kooperative Berlin

Das neue Jahr hat gleich mit einer kleinen Debatte angefangen. Katrin Passig holte aus zur Kritik der Kritik. Algorithmen seien vielfach allzu einseitig unter feuilletonistischen Geneneralverdacht gestellt worden. Auf Süddeutsche.de feuerte Passig deshalb zurück: Algorithmuskritik sei eine irrationale Furcht vor unsichtbaren technischen Vorgängen. Bereits in den 1980er Jahren sei diese Technikfeindlichkeit als Angst vor Computern zu beobachten gewesen. [weiter]

{ 1 Kommentar }

Kreativ, schlau, unterrepräsentiert. Journalistisch tätige Frauen sind immer noch in der Unterzahl – auch online. [weiter]

{ 2 Kommentare }


Blogsuchmaschinen von Technorati bis Icerocket. [weiter]

{ 0 Kommentare }

Hier das aktuelle Videostatement von Markus Beckedahl von netzpolitik.org zu ACTA. Und unten die Einschätzungen von Jochen Thermann, Kooperative Berlin.


Lobbyismus ist bekanntlich ein Teil der Demokratie. Ein Husarenstück der internationalen Verwertungsrechtelobby stellt aktuell das Anti Counterfeiting Trade Agreement dar. Auf deutsch heißt das: Anti-Fälschungs-Handelsabkommen.

Es ist unter dem Kürzel ACTA zu zweifelhafter Berühmtheit gekommen.

Der Inhalt von ACTA ist unkonkret. Gesetzeskraft hat das Abkommen nicht. Es gibt aber im großen internationalen Stil von den USA, über die EU bis Japan Richtlinien vor: für Urheberrechtsverstöße und Produktpiraterie. Anvisiert wird dabei u.a.,  Internetprovider in Haftung zu nehmen, um digitale Piraten aufzustöbern. Das würde auch in die Informationsfreiheit eingreifen. Denn bislang kontrollieren Provider nicht, wer sich auf welchen Seiten bewegt. Geht sie ja auch nichts an.

Um Piraterie im Netz zu bekämpfen, müsste jedoch genau dieser Bereich des freien Netzes durchleuchtet werden.

Konkrete Maßnahmen enthält das Abkommen nicht. Doch Stoßrichtung und Geist des Abkommens lassen wenig Interesse an einer freien Kommunikation erkennen. Neben dieser laxen Einstellung in Fragen der Informationsfreiheit hat aber auch der Entstehungsprozess von ACTA Fragen aufgeworfen.

Die EU stimmte dem Vertrag bereits am 16. Dezember zu. Bemerkenswerterweise in einer nicht-öffentlichen Sitzung des Agrar- und Fischereirats. Doch die europäischen Regierungen müssen noch einzeln zustimmen. Bislang steht die Ratifizierung von Deutschland und vier weiteren EU-Ländern aus.

Die Bundesregierung sieht keine geltenden Rechte gefährdet.

In  Polen und Tschechien ist es dagegen zu Massenprotesten gekommen. Sie richten sich nicht nur gegen die mögliche Beschneidung von Grundrechten, sondern auch gegen das undurchsichtige Verfahren. Auch die Slowakei verweigert die Unterzeichnung.

Man wolle kein Abkommen unterstützen, dass den Schutz von Copyright über das Recht auf Freiheit und Privatsphäre stellt.

Aus diesem Grund sind am Samstag in zahlreichen europäischen Ländern Demonstrationen geplant. Damit ACTA  ad acta gelegt wird.

Jochen Thermann, Kooperative Berlin

 

P.S.: Und hier noch eine aktuelle Übersicht der Digitalen Gesellschaft e.V. der anstehenden Demonstrationen und Proteste im Rahmen des ACTA-Protesttages am 11. Februar 2012:

http://wiki.stoppacta-protest.info/Main_Page

Mehr Informationen zur “Stoppt ACTA”-Kampagne des Digitale Gesellschaft e.V. finden sich hier: http://digitalegesellschaft.de/portfolio-items/acta-stoppen/

Der Digitale Gesellschaft e.V. ist Mitveranstalter der Berliner Demonstration gegen ACTA, die um 13 Uhr am Neptunbrunnen am Alexanderplatz startet.

http://www.stopactaberlin.de/


 

{ 2 Kommentare }

 

Orientierung im Diskurswald der Blogossphäre: Rivva und andere Aggregatoren

 

Die Blogosphäre ist ein Wald. Nicht notwendig düster, aber definitiv unübersichtlich. Orientierung tut not. Sicher kann man sich seine eigenen Pfade bahnen, kann den RSS-Feed füttern, regelmäßig bei bevorzugten Blogs vorbeiklicken – oder einfach auf Aggregatoren wie Rivva zurückgreifen. Die sorgen für Orientierung im Dickicht und dafür dass man immer wieder auf sehenswerten Lichtungen landet.

 

Seit 2007 filtert der Dienst Blogs und Onlinemedien auf meistdiskutierte Themen und Texte. Rivva avancierte damit zum Haupteingangstor zur deutschen Blogossphäre. Oder in ironisch respektvoller Lesart zur „Bauchpinselstube der deutschsprachigen Alphabloggerei und Twitteria“. Anfang 2011 versiegte der Nachrichtenstrom. Aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten musste Rivva-Macher Frank Westphal den Hahn zudrehen. In der Bloglandschaft wurde Rivva schwer vermisst. Umso größer die Freude als der Aggregator im Juni letzten Jahres dann doch wieder seinen Dienst aufnahm.

 

Wer wissen will, wer bei Diskussionen zu SOPA, ACTA, Post-Privacy oder Netzneutralität wie wann auf wen reagiert, wird bei Rivva fündig. Denn Rivva postet nicht nur vieldiskutierte Texte, sondern alle Blogs und Tweets, die auf sie verweisen oder Bezug nehmen. Unter einer Überschrift werden neben dem meistdiskutierten Beitrag, auch auf sie reagierende Artikel zusammengestellt. Das macht es leichter Diskurswege nachzuzeichnen und sich multiple Perspektiven auf ein Thema zu erschließen.

 

Der Pulsmesser der Blogossphäre listet darüber hinaus die aktuell angesagtesten Youtube-Videos und Meme. In den Rubriken: Technologie, Medien, Politik, Wirtschaft, Leben, Wissen und Recht werden jeweils die Texte mit der größten Resonanz gepostet.

 

Weil Social Media als Multiplikator und Verbreitungsweg eine immer größere Rolle spielen, hat das neu entsprungene Rivva auch Facebook und Google Plus ins Tracking aufgenommen. Likes, Googels +1 und Shares fließen also ebenfalls ins Ranking ein.

 

Das sorgt natürlich dafür, dass gerade frequenzstarke Leitmedien wie Spiegel-Online bei Rivva immer wieder oben auftauchen. Das mag manchen auf den ersten Blick irritieren oder enttäuschen. Aber wie Blogger Felix Schwenzel angesichts Rivvas finanzbedingter Pause schrieb: „nicht die Dinge die oben schwimmen, sondern die, die sie zum schwimmen bringen“ sind das Relevante an Rivva.

 

Neben einer Aussichtsplattform auf die Blogossphäre, fungiert Rivva auch als veritable Suchmachine. Der Dienst bietet so eine Art Google News für Blogs und Co. Aufgespalten ist die Suche in die Rubriken Blogs, Tweets, Nachrichten, Video und Titelstory.

 

Neben Rivva haben sich mittlerweile auch andere deutsche Aggregatoren im Netz positioniert. Newshype wurde seinerzeit als Rivva-Erbe hochgejazzt. Jannis Kucharz, Betreiber des Blogs netzfeuilleton.de, und Pëll Dalipi waren zwar in Sachen Öffentlichkeitsarbeit ausgesprochen effektiv, die Programmierung gestaltet sich aber offenkundig problematischer. Newshype ist heute Buzz von gestern mit ungewisser Wiederbelebung.

 

Buzzly dagegen ist seit Juli 2011 aktiv. Das Projekt von Dennis Ring gibt sich designtechnisch minimalistischer als Rivva, was die Übersichtlichkeit allerdings eher vermindert. Im Unterschied zum großen Aggregatorenbruder kann man bei Buzzly auf Medien oder Blogs filtern. Ausgesprochen praktisch, wenn man sich ausschließlich auf die Blogossphäre konzentrieren will. Neben, Tweets, Shares und Likes fließen laut Dennis Ring, auch Blog-Verlinkungen in das Ranking ein. Sie werden allerdings nicht angezeigt. Querverweise- und Bezüge können so nicht nachvollzogen werden. Meldungen können zwar nach Zeitstrahl eingegrenzt und nach Datum oder Verbreitung sortiert werden. Eine Suchfunktion hat Buzzly bislang allerdings noch nicht zu bieten.

 

Virato gibt sich vergleichsweise komfortabler und kompletter. Neben einem Sprachfilter und einem Social-Media Aggregationsfilter, bietet der Dienst einen Zeitfilter, der sich von den letzten sieben Tagen bis zu den letzten drei Stunden feinjustieren lässt. Zudem kann man aus 19 Ressorts und Schlagworten eine thematische Filterung vornehmen. Während die Rivva-Suche deutsche und englischsprachige Blogs ausspuckt, ohne dass eine sprachliche Filterung vorgenommen werden könnte, kann man sich über Viratos Sprachfilter wahlweise für englische oder deutsche Blogbeiträge entscheiden. Ebenfalls im Unterschied zu Rivva, werden auch bei den Suchergebnissen die jeweiligen Likes, Shares und Tweets zumindest angezeigt, sind allerdings nicht verlinkt.

 

Vom „Battle der Newsbots“ profitieren die User. Denn die produktive Konkurrenz provoziert die Programmierer Filterverfahren und Suchmöglichkeiten weiter zu verbessern und zu verfeinern. Zugleich eröffnet gerade die unterschiedliche Ausrichtung der Aggregatoren unterschiedliche Perspektiven auf ein aktuell vieldiskutiertes Thema. Unter den Wegmarken durch den Wald der Blogossphäre kann man sich situativ denjenigen wählen, der dem eigenen Informationsinteresse am ehesten zuarbeitet.

Text: Tobias Lenartz

Bild: flickr/Powerhouse_Museum

{ 1 Kommentar }

Kollektives Schreiben – Google Docs und die Etherpads

Schon einmal, in der Frühphase des world wide web, in den 1990er Jahren wurde der Tod des Autors erklärt: mit dem Hypertext. Und auch wenn sich der emphatische Ton im Alltag des Netzes verloren hat, so ist zumindest ein Ergebnis kollektiver Autorschaft doch unverrückbarer Bestandteil unserer Digitalkultur geworden: die Wikipedia. Neben dem Wiki als Schreibumgebung für die Sicherung und Sammlung von Wissen haben sich inzwischen auch andere Schreibplattformen ganz selbstverständlich etabliert, die sich für die gemeinsame Arbeit an einem Text ausgezeichnet eignen. Denn das Herumschicken von Worddokumenten mit roten und gelben Einträgen, mit lästigen Markups und Versionschaos ist nicht die einzige Möglichkeit. Google Docs, auf deutsch auch als Google Texte und Tabellen, sowie die open source Pads der Etherpad Foundation bieten Online-Umgebungen an, bei denen alle Autoren in Echtzeit an einem Dokument schreiben und dadurch stets auf dem aktuellen Stand sind.

An den Versuchen, gemeinsam zu schreiben, haftet also nichts Absurdes mehr – wie noch bei dem von den Surrealisten erfundenen Spiel Cadavre Exquis, das heute wenn überhaupt noch auf Kindergeburtstagen gepflegt wird und in der Form „Onkel Otto sitzt pfeifend in der Badewanne…“ eine zweifelhafte Berühmtheit erlangte. Doch im Grunde war das Schreiben immer auch ein kooperativer Vorgang. Ein Text, der gut sein sollte, wurde und wird gegengelesen, redigiert, überarbeitet, umgeschrieben. Ob gemeinsame Autorschaft oder redaktionelle Überarbeitung – Google Docs und das Etherpad zeichnen sich durch eine einfache und stabile Handhabung aus. Interessanterweise beruhen beide Schreibplattformen auf der gleichen Technologie: EtherPad.

Die Software wurde Ende 2009 von Google aufgekauft, kam zunächst in Google Wave zur Anwendung und ist nun in die kollaborative Schreibumgebung Google Docs eingebunden worden. Bei Google Deutschland ist sie bei dem Reiter „Mehr“ unter „Texte und Tabellen“ zu finden. Hier können Dokumente hochgeladen und geschrieben, gesichert, überarbeitet und zur Verfügung gestellt werden. Weitere Autoren, Redakteure oder Leser werden per E-mail eingeladen, müssen jedoch über ein Google-Konto verfügen, um an dem Dokument arbeiten zu können.

Anders ist das bei den Pads der Etherpad Foundation. Nach der Übernahme der Software durch Google wurde aufgrund von Protesten ehemaliger User des Etherpads der Code veröffentlicht, so dass die freie Nutzung als Open Source Projekt möglich wurde. Zahlreiche Server bieten inzwischen die Nutzung der Technik an: dabei erzeugt man ein eigenes Pad, also ein Dokument, an dem beliebig viele Autoren schreiben können, mit einem einzigen Klick. Dieser erzeugt eine URL, auf der die Schreibsoftware läuft. Anderen Autoren muss man nur den Link per Mail oder instant Messanger mitteilen – farbliche Markierungen erlauben die Kennzeichnung der einzelnen Autoren, die Markierungen können aber auch entfernt werden. Zudem ist ein Weiterschreiben an früheren Versionen möglich, weil in Echtzeit alle Fassungen gespeichert werden und man an frühere Punkte zurückspringen kann.

Neben Etherpad Lite gibt es eine Vollversion, die den Schutz eines Dokuments mit Passwort ermöglicht. Denn bei der Lite-Version kann theoretisch jeder, der die URL kennt, auf das Dokument zugreifen und mitschreiben. Insofern empfiehlt es sich bei sensibleren Themen, ein Gruppenkonto anzulegen. In Deutschland laufen Pads zum Beispiel auf dem Server der Piratenpartei – Piratenpad.de bietet einen freien Etherpad-Server. Dort kann man auch ein Konto erstellen, über das passwortgesichertes Schreiben möglich ist.

Text: Jochen Thermann

Bild: flickr/whiskeygonebad

{ 0 Kommentare }

Virtuelle Zettelkästen in der Cloud: Evernote, der Allesmerker

Unterwegs kommen einem laut Sprichwort die besten Ideen. Also auf der Wiese, in der Stadtlandschaft oder beim Browsen durchs Internetuniversum. Ideenschleudern und Kreativitätsbolzen, die vorm Rechner nicht ständig einen Notizblock im Anschlag halten oder ständig zwischen diversen Programmen switchen wollenkann mittlerweile geholfen werden.

Angebote wie Evernote wollen das Vergessen abschaffen und analoge Erinnerungsstützen in der Cloud überholen. Post-It Chaos, digitale Dokumentenberge und Notizbuchwirrwarr sollen so Vergangenheit werden. Wer unterwegs von einer Idee geschüttelt oder von einem Projektentwurf heimgesucht wird, kann diese per Evernote-App ins Smartphone skizzieren. Durch die automatische Synchronisierungs-Funktion kann man dann auch vom Bürorechner, Heimcomputer, Tablet oder Laptop auf die eigenen Geistesblitze zugreifen – ohne sie erst umständlich als Email an sich selbst zu senden. Die Cloud macht‘s möglich.

Wer zum Tippen gerade zu bequem ist, oder im Meeting aufs Mitschreiben verzichten will, kann Evernote auch als Diktiergerät benutzen. Zusatzapps wie Voice2note transkribieren die Diktate in durchsuchbaren Text. Notizen können nach Titel, Ort, Zeit und Schlagwort gesucht werden. Mit einem Klick lassen sie sich von einem Notizbuch – Evernotes Entsprechung für den guten alten Ordner – in ein anderes Verschieben. So verzetteln sich Themenfelder wie „Wirtschaftskrise“ nicht mit Kontaktadressen, Kochrezepten oder Lieblingsmemen. Notizen, auf die man ständig zugreift, können per Drag and Drop in die Menüzeile der Desktopanwendung gelegt werden.

Das Multitool Evernote bietet auch eine Alternative zu Instapaper und Konsorten.
Wie Instapaper bietet Evernote eine praktische Methode um sich nicht den Browser mit hunderttausend Tabs lahmzulegen, oder sich selbst die Lesezeichenliste vollzuspammen. Wenn man während der Recherche auf interessanten Artikel oder verlockende Links stößt, aber gerade keine Zeit zu lesen oder zu klicken hat, können die per Browser-Plugin gespeichert werden. Wahlweise die ganze Seite, der entsprechende Artikel, ein viel versprechender Absatz oder einfach die URL. Im Unterschied zu Instapaper können erste Ideenskizzen auch direkt unter den entsprechenden Artikel geschrieben werden. Dann weiß man beim Lesen auch wieder, was man eigentlich damit anfangen wollte.

Evernote bietet aber auch Hilfe bei der Kontakt-Koordination. Kommt man von Tagung, Konferenz oder Recherche-Reise zurück hat man häufig die Taschen voller Visitenkarten. Aber im entscheidenden Moment ist das wichtigste weiße Kontakt-Kärtchen natürlich gerade nicht zu finden. Evernote will Abhilfe schaffen. Per Smartphone-Kamera oder Laptop-Webcam wird die frisch erhaltene Geschäftskarte fotografiert und als Notiz abgespeichert. Eine Worterkennungssoftware liest gedruckten oder handgeschriebenen Text und macht Kontaktperson Max Mustermann zum suchbaren Schlagwort. Das funktioniert erfreulich gut.

Für alle, die sich nicht ständig selber Emails schicken wollen und eher kleine Datenpakete schnüren, ist Evernote auch eine Alternative zu Dropbox. Das aktuelle Stück, an dem man am Büro-Desktoprechner arbeitet, wird bei Evernote eingespeist und kann dann auf dem Heimrechner fortgeschrieben werden. In der kostenlosen Version können monatlich 64 MB hochgeladen werden. Solls ein wenig mehr sein, kann man auf die Premium-Version umsatteln. Die kostet 5 Dollar im Monat, bzw. 45 Dollar im Jahr. Dann gibt’s einen monatlichen Upload von 1 GB. Während man in der Freeware-Version Notizbücher mit Freunden oder Kollegen teilen kann, kann man Premium auch gemeinsam daran arbeiten. Über eine Notehistory können Änderungen verfolgt und rückgängig gemacht werden.

Mittwochs um 15 Uhr ist der Wolkenspeicher zeitweilig gesperrt. Um diese Zeit finden die regulären Wartungsarbeiten statt. Dann muss man ein wenig warten, bis der allesschluckende Zettelkasten in der Cloud wieder in-sync ist. Oder man schaut in der Zeit mal bei der Konkurrenz von Memonic, Springpad oder Catch Notes vorbei.

Text: Tobias Lenartz

Bild: flickr/Peej’s Photos

{ 0 Kommentare }

Instapaper und Co. – Fliegende Sekretäre für Hochgeschwindigkeitssurfer

Diese Situationen gehören mittlerweile zu den alltäglichen Standarderfahrungen von Journalisten. Digitale Recherchen sind praktizierter Wahnsinn. Man ertrinkt in der Unsumme von Inhalten. Suchanfragen, ungezählte Seiten in wirren Ergebnislisten und auf den interessantesten Seiten wieder weitere lesenswerte Links. [weiter]

{ 0 Kommentare }

Freud knapp vor Beethoven, Nietzsche nur Dritter, Beckenbauer abgeschlagen

Diskurscharts mit Google Trends

Ein Leben ohne Google ist zwar denkbar, aber mühsam. Google ist bekanntlich mehr als nur der Anbieter eines Suchalgorithmus. Deshalb soll es heute um ein Tool gehen, das zwar anders als Googles Mutterschiff, – die weltberühmte Suchmaschine, dieses Orakel der Neuzeit – nicht so bekannt ist, aber trotzdem nützlich sein kann: das kleine, aber feine Analysewerkzeug Google Trends. [weiter]

{ 0 Kommentare }