
Es gibt unzählige Programme mit denen man Twitter auf dem Smartphone nutzen kann. Derzeit einigen sich sehr viele Nutzer darauf, dass Tweetbot seit seinem Update der derzeit beste Twitter-Client ist. Ist das so?
Ja. Denn Tweetbot macht Geräusche. Nicht immer. Aber immer, wenn man zum Beispiel die Timeline aktualisiert oder die Rubriken wechselt. Warum das wichtig ist? Weil es Teil einer gut durchdachten User Experience ist. Ich bekomme ein Feedback. Und – auch wenn man das nicht direkt verstehen muss – ich bekomme gute Laune.
Die war mir in den letzten Monaten bei der Nutzung des Standard-Twitter-Clienten vergangen. Zum Beispiel weil ich die von mir favorisierten Tweets nicht mehr fand und weil die Rubrik „Entdecke“ mir ständig Sachen zeigte die ich gar nicht entdecken wollte. Letztlich ist die Wahl der Twitter-App reine Geschmacksache. Bei Tweetbot bin ich relativ schnell auf den Geschmack gekommen.
Das Video bezieht sich auf die noch nicht upgedatete Version, zeigt aber die Grundfunktionalität. Durch das Update im Februar 2012 sind zahlreiche neue Features hinzugekommen und die Bedienoberfläche wurde farblich und strukturell verbessert.

Es sind vor allem die vielen Kleinigkeiten die – mal mehr und mal weniger – auffallen, aber das Leben schöner machen. Zum Beispiel die Möglichkeit die letzten beiden Tabs unten individuell belegen zu können. Wer bei Twitter viel mit Listen arbeitet, legt sich hier einfach ein Listen-Symbol hin oder alternativ alle favorisierten Tweets auf einen Blick.

Abgesehen von den Details überzeugt Tweetbot durch seine Schnelligkeit und intuitive Steuerung. Wer es ganz genau wissen will, kann hier alle Features aufgelistet sehen. Und wer überzeugt ist, kann Tweetbot auch auf dem iPad nutzen.
Bewertung:
Größe: 9.8 MB / Kategorie: Soziale Netze / Preis: 2,39 Euro
“Ich habe jeden iPhone Twitter Client im App Store ausprobiert und Tweetbot ist mein eindeutiger Favorit”, sagt John Gruber vom Blog Daring Fireball. Wenn John Gruber das sagt, darf man es guten Gewissens glauben.
Besonders überzeugt das Umschalten zwischen Listen als Timelines, anpassbare Gesten und die gut umgesetzte User Experience. Es sind die Kleinigkeiten wie die Zahl der neuen Tweets die einem nach der Aktualisierung der Timeline oben angezeigt werden. Gut und seinen Preis wert bis was besseres folgt.
Hier noch eine Übersicht aller bisheriger Apps für Journalisten. Hast Du weitere Tipps und Empfehlungen?





